Rückblick auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen

Kreis Borken Logo EFVom 13. bis zum 19. September 2021 im Kreis Borken
(Folge-) Infektionen entstehen insbesondere im häuslichen / familiären Umfeld
23.09.2021 Kreis Borken (pd). Im Zeitraum vom 13. bis zum 19. September 2021 gab es im Kreis Borken 141 (Vorwoche: 271) gemeldete Neuinfektionen.

Damit ist die Zahl der Neufälle gegenüber der Vorwoche um 48 Prozent zurückgegangen. Das teilt das Kreisgesundheitsamt Borken mit und erklärt: „Nach zuvor hoher Dynamik hat sich das Infektionsgeschehen stark beruhigt – wir verzeichnen eine deutlich sinkende Tendenz.“ Lag der Inzidenzwert am 13. September noch bei 71,4, so stand er am 19. September bei 37,4. Diese Entwicklung zeige sich auch landes- und bundesweit. Zudem hieß es aus dem Borkener Kreishaus, dass sich das Infektionsgeschehen über das gesamte Kreisgebiet verteile.

 

Ursächlich für die Neuinfektionen sind nach den Feststellungen der „Containment-Scouts“ des Kreisgesundheitsamtes Kontakte:
am Arbeitsplatz: 11 Fälle; 7,8 Prozent (Vorwoche: 20 Fälle; 7,4 Prozent)
im Haushalt / Privat: 66; 46,8 Prozent (Vorwoche: 128; 47,2 Prozent) – Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen / familiären Umfeld).
bei Reisen: 8; 5,7 Prozent (Vorwoche: 8; 2,9 Prozent)
bei Feiern: 1; 0,7 Prozent (Vorw. 2; 0,7 Prozent)
in Einrichtungen: 7; 5 Prozent (Vorwoche: 11; 4 Prozent)
in Schulen: 4; 2,8 Prozent (Vorwoche: 0)
Nicht ermittelt werden konnte in 44 Fällen, also 31,2 Prozent, (Vorwoche: 80; 29,5 Prozent) die Ursache.

Die Aufteilung der Infektionen auf die vorgenannten Ursachen hat sich im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Damit bestätigt sich weiterhin die Erkenntnis, dass (Folge-) Infektionen insbesondere im häuslichen / familiären Umfeld entstehen. Das Arbeitsumfeld gewinnt im Einzelfall immer dort an Bedeutung, wo eine größere Anzahl von Beschäftigten ohne Abstand und besondere Hygienemaßnahmen zusammenarbeitet. Zudem konstatiert der Kreis, dass vom Infektionsgeschehen nach wie vor vor allem die jüngeren Altersgruppen betroffen seien.

Schule wie auch Kindergarten tragen allerdings kaum noch zum Infektionsgeschehen bei. Dort gelten daher inzwischen auch andere Regelungen im Umgang mit Einzelfinfektionen. Es wird grundsätzlich nur noch die infizierte Person in Quarantäne gesetzt. Ansonsten kann der Betrieb weiterlaufen. Dabei wird flankierend getestet. Diese Neuerung ist im Kreis Borken problemlos umgesetzt worden. Folgeinfektionen in den Schulen und Kindergärten sind weiterhin die absolute Ausnahme.

Die Ausbruchsgeschehen der letzten drei Wochen in einzelnen Einrichtungen ist beendet. Nach nochmaliger Testung konnte der Kreis Entwarnung geben. Die Krankheitsverläufe der betroffenen Heim-Bewohnerinnen und -Bewohner und des infizierten Personals waren weitgehend unauffällig und komplikationslos. Das Kreisgesundheitsamt wertet dieses mild verlaufene Infektionsgeschehen als gelungenen „Stresstest“ der zu Beginn des Jahres erfolgten Impfungen in den Einrichtungen: Es mache deutlich, wie wichtig das Impfen sei. Inzwischen wurde mit den Drittimpfungen in den Einrichtungen der Altenpflege und der Eingliederungshilfe begonnen, um den Impfschutz bei den besonders vulnerablen Personengruppen weiter abzusichern.

Zum Impfstatus:
Von den 141 (Vorwoche: 271) Neuinfektionsfällen waren 49 (98) Fälle = 35 Prozent (36 Prozent) mindestens 1x geimpft. Der Anteil vollständig geimpfter Personen an den 141 Gesamtinfektionen beträgt rund 32 Prozent. Von den Infektionen sind zu zwei Dritteln nicht geimpfte Personen betroffen.

Seit letzter Woche werden landesweit weitere Faktoren zur Bewertung der Entwicklungen der Pandemie berücksichtigt. Dazu gehört auch der Hospitalisierungsfaktor. Dieser Wert besagt, wie viele Patienten pro 100.000 Einwohner aufgrund von Covid 19 intensivmedizinisch behandelt werden. Dieser Wert wird nur auf Landesebene ermittelt, um regionale Unterschiede in der Krankenhausdichte nicht zu Lasten dieser Regionen zu interpretieren. Dieser Faktor stagniert seit der Erfassung auf niedrigem Niveau. Dies belegen auch die Zahlen des Klinikverbundes Westmünsterland und des St. Antonius-Hospitals in Gronau. Deren aktuellen Belegungszahlen sind arbeitstäglich im Pressedienst des Kreises Borken (im Internet unter https://kreis-borken.de) zu finden.Rückblick auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen vom 13. bis zum 19. September 2021 im Kreis Borken

(Folge-) Infektionen entstehen insbesondere im häuslichen / familiären Umfeld
Kreis Borken.


Im Zeitraum vom 13. bis zum 19. September 2021 gab es im Kreis Borken 141 (Vorwoche: 271) gemeldete Neuinfektionen. Damit ist die Zahl der Neufälle gegenüber der Vorwoche um 48 Prozent zurückgegangen. Das teilt das Kreisgesundheitsamt Borken mit und erklärt: „Nach zuvor hoher Dynamik hat sich das Infektionsgeschehen stark beruhigt – wir verzeichnen eine deutlich sinkende Tendenz.“ Lag der Inzidenzwert am 13. September noch bei 71,4, so stand er am 19. September bei 37,4. Diese Entwicklung zeige sich auch landes- und bundesweit. Zudem hieß es aus dem Borkener Kreishaus, dass sich das Infektionsgeschehen über das gesamte Kreisgebiet verteile.

Ursächlich für die Neuinfektionen sind nach den Feststellungen der „Containment-Scouts“ des Kreisgesundheitsamtes Kontakte:
am Arbeitsplatz: 11 Fälle; 7,8 Prozent (Vorwoche: 20 Fälle; 7,4 Prozent)
im Haushalt / Privat: 66; 46,8 Prozent (Vorwoche: 128; 47,2 Prozent) – Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen / familiären Umfeld).
bei Reisen: 8; 5,7 Prozent (Vorwoche: 8; 2,9 Prozent)
bei Feiern: 1; 0,7 Prozent (Vorw. 2; 0,7 Prozent)
in Einrichtungen: 7; 5 Prozent (Vorwoche: 11; 4 Prozent)
in Schulen: 4; 2,8 Prozent (Vorwoche: 0)
Nicht ermittelt werden konnte in 44 Fällen, also 31,2 Prozent, (Vorwoche: 80; 29,5 Prozent) die Ursache.

Die Aufteilung der Infektionen auf die vorgenannten Ursachen hat sich im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Damit bestätigt sich weiterhin die Erkenntnis, dass (Folge-) Infektionen insbesondere im häuslichen / familiären Umfeld entstehen. Das Arbeitsumfeld gewinnt im Einzelfall immer dort an Bedeutung, wo eine größere Anzahl von Beschäftigten ohne Abstand und besondere Hygienemaßnahmen zusammenarbeitet. Zudem konstatiert der Kreis, dass vom Infektionsgeschehen nach wie vor vor allem die jüngeren Altersgruppen betroffen seien.

Schule wie auch Kindergarten tragen allerdings kaum noch zum Infektionsgeschehen bei. Dort gelten daher inzwischen auch andere Regelungen im Umgang mit Einzelfinfektionen. Es wird grundsätzlich nur noch die infizierte Person in Quarantäne gesetzt. Ansonsten kann der Betrieb weiterlaufen. Dabei wird flankierend getestet. Diese Neuerung ist im Kreis Borken problemlos umgesetzt worden. Folgeinfektionen in den Schulen und Kindergärten sind weiterhin die absolute Ausnahme.

Die Ausbruchsgeschehen der letzten drei Wochen in einzelnen Einrichtungen ist beendet. Nach nochmaliger Testung konnte der Kreis Entwarnung geben. Die Krankheitsverläufe der betroffenen Heim-Bewohnerinnen und -Bewohner und des infizierten Personals waren weitgehend unauffällig und komplikationslos. Das Kreisgesundheitsamt wertet dieses mild verlaufene Infektionsgeschehen als gelungenen „Stresstest“ der zu Beginn des Jahres erfolgten Impfungen in den Einrichtungen: Es mache deutlich, wie wichtig das Impfen sei. Inzwischen wurde mit den Drittimpfungen in den Einrichtungen der Altenpflege und der Eingliederungshilfe begonnen, um den Impfschutz bei den besonders vulnerablen Personengruppen weiter abzusichern.

Zum Impfstatus:
Von den 141 (Vorwoche: 271) Neuinfektionsfällen waren 49 (98) Fälle = 35 Prozent (36 Prozent) mindestens 1x geimpft. Der Anteil vollständig geimpfter Personen an den 141 Gesamtinfektionen beträgt rund 32 Prozent. Von den Infektionen sind zu zwei Dritteln nicht geimpfte Personen betroffen.

Seit letzter Woche werden landesweit weitere Faktoren zur Bewertung der Entwicklungen der Pandemie berücksichtigt. Dazu gehört auch der Hospitalisierungsfaktor. Dieser Wert besagt, wie viele Patienten pro 100.000 Einwohner aufgrund von Covid 19 intensivmedizinisch behandelt werden. Dieser Wert wird nur auf Landesebene ermittelt, um regionale Unterschiede in der Krankenhausdichte nicht zu Lasten dieser Regionen zu interpretieren. Dieser Faktor stagniert seit der Erfassung auf niedrigem Niveau. Dies belegen auch die Zahlen des Klinikverbundes Westmünsterland und des St. Antonius-Hospitals in Gronau. Deren aktuellen Belegungszahlen sind arbeitstäglich im Pressedienst des Kreises Borken (im Internet unter https://kreis-borken.de) zu finden.