29.5.2015 Reken (geg). .....wenn der Bürger es denn so will. Der 53jährige parteilose Michael Rathmann aus Maria Veen tritt als weiterer Bürgermeisterkandidat an. Wenn er die notwendigen 140 Unterschriften zusammen bekommt, die notwendig sind um zur Wahl aufgestellt werden zu können.

„Das sei kein Problem", sagt er. Fast habe er sie zusammen und will sich nun verstärkt, um weitere Stimmen bemühen, möchte sich dem Bürger an unterschiedlichen Standorten in den Ortsteilen vorstellen. Michael Rathmann freue sich zu einer Diskussionsrunde in Vereinen, Gruppierungen oder Nachbarschaften,
Mit fast allen Parteien im Ort habe er bereits Gespräche geführt. Leider sei auch eine dabei, die gar keine Rückmeldung gegeben habe.
Warum er Bürgermeister werden möchte? „Weil ich Reken sehr mag, weil ich hier zuhause bin" sagt Rathmann. Reken sei etwas ganz Besonderes, deswegen würde er gern die Herausforderung annehmen, der Nachfolger von Heiner Seier zu werden: „Als Bürgermeister möchte ich die Zukunft Rekens weiterhin positiv gestalten", sagt der Polizeibeamte, der nach einem erfolgreichem Studium zum Diplomverwaltungswirt bei der Kriminalpolizei unter anderem in den Bereichen Wirtschafts- und Bandenkriminalität, Staatsschutz- und Sexualdelikten eingesetzt wurde. In seiner Dienststelle in Münster versieht er seinen Dienst als Hauptkommissar im Betrugskommissariat und als stellvertretender Dienststellenleiter.
Rathmann weiß, dass er es im Falle einer Kandidatur nicht leicht habe wird, aber er sieht durchaus eine Chance, Bürgermeister zu werden, weil er bei einer Kandidatur auf einen Gegenkandidaten stoße, der ebenfalls zum ersten Mal ein Bürgermeisteramt antreten würde.
Ein wichtiges Ziel wäre für ihn, die Gemeinde weiterhin schuldenfrei zu halten und in dem Bereich die Politik von Heiner Seier weiterzuführen. Auch würde er daran arbeiten die Attraktivität der Gemeinde Reken als Wohnort zu erhalten. Desweiteren sagt er: „Ich stehe für eine „bürgernahe, sachorientierte Amtsführung", will heißen eine frühzeitige Einbindung aller Vereine, aller gesellschaftlichen und politischen Gruppierungen in die sie betreffenden Entscheidungsprozesse.
Alle Entscheidungen müssten auf den Nutzen für die Gemeinde Reken geprüft werden; dabei sind auch die finanziellen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen"
In seinem Wahlprogramm steht außerdem, dass er die wirtschaftliche Entwicklung fördern möchte, denn ohne die herausragenden Leistungen der Unternehmerinnen und Unternehmer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stünde Reken sehr viel schlechter dar. Ausserdem gelte es die ehrenamtliche Tätigkeit zu unterstützen, Schulen und Kindergärten bestmöglich auszustatten, sowie den demografischen Wandel Rekens zu gestalten.
Ganz wichtig sei ihm auch ein offener, persönlicher und ehrlicher Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Kein Bürgermeister kann alleine erfolgreich sein. Dazu gehört immer auch ein gutes Team", sagt Rathmann.

Zur Person:
Geboren und aufgewachsen ist er in Gladbeck und aus Überzeugung im Jahre
2000 nach Reken gezogen. Hier habe er familiäre Wurzeln, seine Großmutter ist gebürtige Rekenerin.
Michael Rathmann ist das zweite Mal verheiratet, hat zwei eigene Kinder und lebt mit den drei weiteren Töchtern seiner Frau in einer „Patchworkfamilie". „Ich bin begeisterter Familienvater", schwärmt er, seine Hobbys sind Fahrradfahren und Surfen.
Viele Jahr spielte der Polizeibeamte aktiv Volleyball und war Lizentrainer im Bereich Gesundheitssport. Seit dem Jahr 2006 betreut er bei den Sportfreunden Maria Veen ehrenamtlich eine Gruppe "Rückenschule".

www.rathmann-fuer-reken.de