22.8.2015 Hülsten (geg). Da haben die Handwerker aber mal richtig Gas gegeben. In nur vier Monaten wurde das neue Hülstener Dorfgemeinschaftshaus nun offiz8iell seiner Bestimmung übergeben. 

Mit einer offiziellen Einweihungszeremonie, zu der Repräsentanten der örtlichen Vereine und Institutionen, der beteiligten Baufirmen, der Gemeinde, der Politik und der Sponsoren eingeladen waren, wurde das neue Haus in Hülsten der Öffentlichkeit präsentiert. Dem offiziellen Teil schloss sich ein Dorffest an, bei dem die beteiligten Vereine nach „Hülstener Manier" ihrer Freude Ausdruck verliehen.


Der Moderator des offiziellen Teils Hermann-Josef Benninghoff (1. Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins) berichtete in seiner Ansprache nicht nur von Zahlen und Fakten, sondern auch von Freude und Begeisterung an der Baumaßnahme.
Weil es in Hülsten keinen Gasthof mehr gibt, wurde das ehemalige Clubheim der Hülstener Vereine zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Bürgermeister Heiner Seier jedoch befand, dass der passende Name für das umgebaute Gebäude auch „HülstenForum" sein könnte. „Hört sich doch nett an?" scherzte er. Er unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des neuen Hülstener Dorfmittelpunkts.
Das Gebäude erhielt einen 35 Quadratmeter großen Anbau, die Küche wurde vergrößert und die WC Anlage wurde neu gebaut. Die Ärmel hochkrempeln mussten die Vereinsmitglieder für den Innenausbau. „Mit vereinten Kräften haben wir das hinbekommen und auch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung ist top", so Hermann-Josef Benning. Und: "Dabei wurde einmal mehr der Teamgeist untereinander deutlich." Recht humorvoll und kurzweilig führte er durch den offiziellen Teil der Veranstaltung. Der Zusammenhalt und die Freude an der Baumaßnahme wäre so weit gegangen, dass einige der Helfer die Anschrift „Boom 18" als zweiten Wohnsitz angemeldet hätten, scherzte er.


Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Ehefrauen, die wie so oft den Männern den Rücken frei gehalten hätten und am Ende tatkräftig bei der Endreinigung geholfen hätten. „Leider wurde es eine endlose Endreinigung" so Benning und Thomas Schemmer, der zweite Vorsitzende des SC Reken fügte an: „Gestern um 14 Uhr sah ich noch lachende Gesichter, um 18 Uhr nicht mehr". Aber die (Ehe)Männer machten es mit einer schönen Geste wieder gut, indem sie ihren Damen jeweils eine rote Rose überreichten.
Die Kosten des An- und Umbaus in Höhe von rund 147.000 Euro übernimmt die Gemeinde Reken. „Aber wie so oft ist man bei solchen Baumaßnahmen vor unangenehmen Überraschungen nicht gefeit – ein Altbau ist immer eine Wundertüte- und so existieren doch noch Finanzierungslücken", so Benninghoff. Und das obwohl alle Kassierer der Vereine „bis aufs Hemd ausgequetscht wurden," versicherte er.


Sehr zur Freude konnte er gemeinsam mit Herbert Vestrick dem Vorsitzenden des Kapellenvereins, einen Scheck über 2000 Euro von der Rekenstiftung und von der Spadaka Reken einen Finanzierungszuschuss von 5000 Euro entgegennehmen.
Auch der Architekt Hubert Kipp übereichte einen Scheck an beide Vorsitzende.
Abschließend wurde das Gebäude. so wie es Brauch in Reken ist, von den Pfarrern der Gemeinde, Dirk Fleischer und Pater Mario eingesegnet.
Nach einem gemeinsamen Gebet ernannte Pater Mario humorvoll den Bürgermeister zum Weihwasserträger, bevor er das Nass großzügig im Raum und auf die Anwesenden verteilte.

Fotos:
https://reken-erleben.de/index.php/bilder/das-huelstenforum-fotos-gaby-eggert

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