6.12.2015 Reken. Pressemitteilung der SPD Fraktion: Die SPD-Fraktion beantragt für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 10.12.2015 folgende Anträge auf die Tagesordnung zu nehmen:

 

Umwandlung des alten Asche-Fußballplatzes auf der Sportanlage des SC Reken am Gevelsberg in einen Kunstrasenplatz
Begründung:
Ende Januar 2015 ist der erste Kunstrasenplatz in der Gemeinde Reken eröffnet worden. Die Umwandlung des ehemaligen maroden Tennenplatzes auf dem Sportgelände der ehemaligen Westfalia Groß Reken - jetzt SC Reken - in einen modernen Kunstrasenplatz ist aus Sicht der Aktiven ein voller Erfolg.
Seitdem steht dem Fußballnachwuchs - theoretisch aus allen Ortsteilen - ein Sportplatz zur Verfügung, auf dem jetzt rund um's Jahr bestens trainiert und auch bei schlechtem Wetter (und v.a. auch im Winter) Spiele ausgetragen werden können.
Der neu-fusionierte Fußballverein SC Reken besitzt jedoch auch in Klein Reken am Gevelsberg eine große Sportanlage mit fast ebenso vielen aktiven kleinen und großen Sportlern wie in Groß Reken.
Den Akteuren stehen auf dieser Sportanlage jedoch bislang nur Rasenplätze (ohne Flutlicht) sowie ein älterer Ascheplatz (mit Flutlicht) zur Verfügung.
Diese Situation erschwert den Spielbetrieb besonders in den Wintermonaten. Aufgrund der früh einsetzenden Dunkelheit und der Tatsache, dass die Rasenplätze aufgrund der schlechten Witterung im Winter gesperrt sind, müssen die Aktiven ihre Spiele auf dem Ascheplatz austragen.
Der neue Kunstrasenplatz in Groß Reken liegt zudem ca. 6 km entfernt von der Sportanlage auf dem Gevelsberg in Klein Reken. Diese Entfernung ist insbesondere für die Spieler der F- und E-Jugend aus Klein Reken zu groß, als dass der Kunstrasenplatz in Groß Reken in den Wintermonaten eine Alternative für das Training oder die Spiele der jugendlichen Aktiven wäre.
Aus den vorgenannten Gründen ist es somit sehr sinnvoll, den Ascheplatz der Sportanlage am Gevelsberg (welcher mit einer Flutlichtanlage ausgestattet ist) in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Erstellung
a.) eines Beleuchtungskonzeptes für die wichtigen Fuß- und Radwege sowie die gemeindlichen Straßen in Reken
b.) eines Konzeptes zur Umstellung der Rekener Straßenbeleuchtung auf eine moderne, energiesparende Beleuchtungstechnik (z.B. LED-Technik)
Begründung:
Zu a.)
Nach Ansicht vieler Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Geh- und Radwege im Gemeindegebiet sowie mehrere gemeindliche Straßen in den Wohngebieten (v.a. in den jüngeren Neubaugebieten) in den Nachtstunden nur unzureichend beleuchtet.
Das liegt einerseits darin begründet, dass mehrere Geh- und Radwege (z.B. auf der Landsbergstraße in Maria Veen im Bereich der neuen Lärmschutzwand) in den Nachtstunden nur sehr schlecht beleuchtet sind. Andererseits befinden sich in einigen Wohngebieten die Straßenlaternen in einem zu großen Abstand zueinander (z.B. in den Straßen Wagnerring und Händelstraße).
Diese Situation führt zu einem Mangel an subjektivem Sicherheitsgefühl bei den Bürgerinnen und Bürger sowie einer nicht ausreichenden Verkehrssicherheit auf diesen Geh-, Radwegen und Anwohnerstraßen.
Eine wesentliche Aufgabe der Straßenbeleuchtung ist es jedoch, als Bestandteil der allgemeinen öffentlichen Sicherheit die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer in der Nacht zu verbessern. Die Auslegung der Straßenbeleuchtung ist in Regeln und Normen festgelegt, mit Ausnahme der Beleuchtung von Fußgängerüberwegen sind diese nicht bindend.
Einer Gemeinde obliegt es daher zu entscheiden, ob und auf welche Weise eine Straße zu beleuchten ist.
Die Erstellung eines Beleuchtungskonzept für die Geh- und Radwege sowie die Anwohnerstraßen in der Gemeinde inkl. einer Darstellung der Mindestanforderungen an die Straßenbeleuchtung (durch vorhandene Regeln und Normen, siehe oben) wird transparent und nachvollziehbar machen, in welchen Bereichen unserer gemeindlichen Geh- und Radwege sowie Straßen die v.g. Mindestanforderungen noch nicht erfüllt sind.

Zu b.)
Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung von der bisherigen Technik auf LED-Technik bewirkt nach Berechnung von Fachleuten eine Energieeinsparung von bis zu 80%, deutlich längere Wartungsintervalle als bei konventionellen Leuchtmitteln sowie Herstellergarantien von 10 Jahren und länger. Damit weist der Einsatz hocheffizienter LED-Straßenlampen äußerst günstige Lebenszykluskosten auf, die wirtschaftliche und ökologische Vorteile vereinen.
Durch die niedrige Anschlussleistung wird eine deutliche Senkung der Energiekosten erreicht. Auf Grund der zu erzielenden Energieeinsparung würde auch die Gemeinde von der Umrüstung auf LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung profitieren.

Einführung einer „Bürger-App"
Begründung:
Die Verwaltung wird gebeten, das bestehende Online-Angebot um eine Melde-App (für Smartphones) zum Melden von Mängeln im Dorfbild zu ergänzen. Die Melde-App soll für gängige Betriebssysteme (Android und IOS) nutzbar sein, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, umgehend und schnell der Verwaltung Mängel melden zu können.
Sachdarstellung
Eine „Melde-App" und in Ergänzung dazu ein online-„Mängelmelder" als neue Formen der Bürgerbeteiligung, ermöglichen eine enge Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen /Bürgern und Verwaltung, von der beide Seiten profitieren.
Neue Schlaglöcher, defekte Laternen, beschädigte Verkehrsschilder, wilde Müllkippen, Schäden auf Spielplätzen, Schmierereien an öffentlichen Gebäuden können schnell und umgehend gemeldet werden.
Die Bürgerinnen und Bürger sind diejenigen, denen Gefahrenstellen und Missstände in Reken zuerst auffallen. Mit einer „Melde-App" können sie unterwegs mit ihrem Smartphone Missstände fotografieren und das Foto mit Positionsdaten und kurzer Beschreibung bequem und unbürokratisch an die Verwaltung senden.

Familienfreundlichere Öffnungszeiten des Hallenbades
Begründung:
Das Frei- und Hallenbad in Reken ist ein Aushängeschild für Reken. Es wird sowohl von auswärtigen Besuchern, als auch von Rekenerinnen und Rekenern sehr geschätzt und gut genutzt. In der Hallenbadsaison sind die Öffnungszeiten aber leider sehr eingeschränkt. Vor allem ist es am Sonntag nur möglich bis spätestens 13:00 Uhr das Schwimmbad zu nutzen. Gerade Familien mit Kindern möchten aber auch im Winter gerne am Sonntagnachmittag schwimmen gehen. Viele Familien fahren daher am Sonntagnachmittag in die Bäder in Dorsten, Borken oder Coesfeld. Eine Anpassung der Öffnungszeiten am Sonntag auf die gleichen Zeiten wie am Samstag würde die Akzeptanz unseres Hallenbades erhöhen und Familien von Fahrtzeiten und Fahrtkosten entlasten. Dies würde eine Verlängerung der Öffnungszeit am Sonntag um vier Stunden bedeuten. Da diese Modifikation sich nur auf die Hallenbadsaison und nur auf die Sonntage auswirkt, sind auch die Kosten für diese Änderung überschaubar.
Die Finanzierung diese Maßnahme kann durch die entsprechende Anpassung der Personalkosten im Haushaltsansatz 2016 erfolgen.

Ausweitung des Ferienprogramms
Begründung:
Die Gemeinde Reken bietet in den Sommerferien ein Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche an. Mit dem tatkräftigen Engagement und vielen kreativen Ideen von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen wird jedes Jahr ein vielfältiges Ferienspielprogramm auf die Beine gestellt. Mit Fahrten zum Freizeitpark, Sport- und Erlebnisangebote, Bastel- und Kochaktionen und vieles mehr bieten die sechswöchigen Ferienspiele der Gemeinde Reken ein buntes Programm für jedes Alter. Die Rekener Kinder und Jugendlichen können sich so auf sechs Wochen Spaß und Spannung freuen.
Schon im Jahr 2014 war der Haushaltsansatz von 2.000,- € nicht ganz auskömmlich, deshalb schlägt die SPD Fraktion vor den Ansatz um 2.000,- € zu erhöhen und insgesamt 4.000,- € beim Untersachkonto 45100.76000 für den Bereich Kinder- und Jugendbüro einzustellen.
Durch die Erhöhung des Ansatzes besteht die Möglichkeit einige der Highlights des Ferienprogramms (z.B. die Fahrt zum Phantasialand) ein wenig preiswerter anzubieten, und insgesamt den Anteil an kostengünstigen Veranstaltungen zu erhöhen

Erstellung eines Konzeptes zum flächendeckenden Breitbandausbau in Reken
Begründung:
In Reken ist der breitbandige Internetzugang der Gewerbetreibenden und der Privathaushalte sehr unterschiedlich. Schnelle Zugriffsmöglichkeiten auf große Datenmengen gehören zu einer modernen Infrastruktur und haben sich zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt. Sie gehören laut Informationen aus dem zuständigen Landesministerium wie die Verkehrsinfrastrukturen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen zur notwendigen Daseinsvorsorge und sind sowohl für die Entwicklung der Wirtschaft als auch für die Wohn- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger von grundlegender Bedeutung.
Nachdem in Reken die Erfahrungen mit dem Breitbandausbau in den Ortsteilen Klein Reken und Bahnhof Reken sehr differenziert ausgefallen sind, sollten diese Erfahrungen in ein Gesamtkonzept einfließen. Die Umsetzung dieses Gesamtkonzepts sollte das Ziel des flächendeckenden Breitbandausbaus in der Gemeinde Reken verfolgen. Dabei ist der aktuelle Status zu analysieren und die Machbarkeit technisch wie finanziell darzustellen.
Entsprechende Umsetzungsmaßnahmen (inkl. der Fördermöglichkeiten) müssen dann in diesem Konzept aufgezeigt werden.
Wir schlagen vor dazu die kostenlosen Beratungsleistungen von Breitband.NRW (https://www.breitband.nrw.de/) in Anspruch zu nehmen, um von deren Erfahrungen und technischer Kompetenz zu profitieren.
Für die Finanzierung dieser Maßnahme werden Mittel in Höhe von 2000,- € in die entsprechende Haushaltsposition eingestellt, die aus den Rücklagen entnommen werden.

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