„Erfolgskurs in einem anspruchsvollen Umfeld fortgesetzt“

VBHM Jahresbericht EFPR-Artikel
14.02.2020 Reken (pd).
Volksbank in der Hohen Mark verzeichnet in 2019 deutliches Wachstum in allen wichtigen Geschäftsbereichen / Kreditgeschäft und Einlagen stark im Plus / Betreutes Kundenvolumen steigt auf 1,1 Milliarden Euro / 7,0 Prozent Dividende geplant.


 Gelebte Kundennähe, das Vertrauen der Mitglieder und Kunden, regionale Verwurzelung und gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen und die Wirtschaft in der Region – das sind die vier Grundpfeiler, die wesentlich zum geschäftlichen Erfolg der Volksbank in der Hohen Mark im Geschäftsjahr 2019 beigetragen haben. „Mit den erzielten Ergebnissen können wir insgesamt zufrieden sein. Wir haben unseren Erfolgskurs in einem anspruchsvollen Umfeld fortgesetzt“, zogen die vier Vorstände Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski am Mittwoch (12. Februar) bei der Präsentation der erneut positiven Geschäftszahlen für das Jahr 2019 zufrieden Bilanz.

 

VBHM Jahresbericht Entwicklung 2019
Wachstum in allen wichtigen Bereichen konnten die vier Vorstände auf der Bilanzpressekonferenz verkünden. Sowohl bei den Anlagen, als auch bei den Krediten gab es wesentliche Zuwächse. Dieses nachhaltige Wachstum in den beiden Kerngeschäftsfeldern führte zu einem Bilanzsummenwachstum von 8,6 Prozent auf 558,2 Millionen Euro. Eine weitere aussagekräftige Zahl, die die positive Entwicklung bestätigt, ist das betreute Kundenvolumen. Dieser Wert zeigt die Summe der Geschäfte, die die Volksbank mit ihren Mitgliedern und Kunden betreibt: Hier verzeichnet die Volksbank in der Hohen Mark ein Plus von 10,4 Prozent Prozent auf mehr als 1,1 Milliarden Euro.
Im Kerngeschäftsfeld, der Kreditvergabe an Privatkunden und den heimischen Mittelstand, konnte die Volksbank trotz sich leicht eintrübender konjunktureller Rahmenbedingungen die Wachstumshistorie der letzten Jahre eindrucksvoll fortschreiben. Das in der Bilanz ausgewiesene Kreditgeschäft mit den Kunden stieg um 8,9 Prozent auf 393,0 Millionen Euro. Mit einem Gesamtkreditvolumen von 573,8 Millionen Euro konnte die Volksbank das Ergebnis des Vorjahres nochmal um 9,9 Prozent verbessern. „Das Wachstum in diesem Segment bedeutet, dass wir in unserem Geschäftsgebiet weiterhin am Markt erfolgreich sind und auch unseren Förderauftrag als Genossenschaftsbank erfüllen“, stellten die Vorstände klar.
Deutlich werde diese Förderorientierung im Fondsgeschäft sowie bei den Immobilienkrediten. Hierzu stellten die Vorstände fest: „Wertpapieranlagen und Immobilieninvestitionen sind sinnvolle Anlageformen, um in der gegenwärtigen und andauernden Niedrigzinsphase nennenswerte Sparziele zu erreichen. Die Volksbank in der Hohen Mark empfiehlt ihren
Mitgliedern und Kunden, diese Chancen intensiver zu nutzen. Eine umfassende Beratung ist jedoch unersetzlich, um ein ausgewogenes Portfolio zu schaffen.“ Insgesamt 373 Immobilienfinanzierungen mit einem Volumen von 21,4 Millionen Euro verzeichnet die Volksbank in 2019. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Plus von 13,4 Prozent. Hauptgrund für die hohe Nachfrage nach Immobilien ist das nach wie vor günstige Zinsniveau, obwohl der Preisauftrieb am Immobilienmarkt sich fortgesetzt hat.
Bei den bilanziellen Einlagen verzeichnete die Volksbank in der Hohen Mark ein Wachstum um sieben Prozent auf 359,8 Millionen Euro. Die Gesamtkundeneinlagen, das heißt die insgesamt verwalteten Vermögenswerte der Kunden, legten deutlich um 10,8 Prozent auf 532,7 Millionen Euro zu. „Immer mehr Kunden setzen bei ihren Entscheidungen angesichts der Nullzinsen auf Fondsanlagen“, erläuterten die Vorstände.
Die Digitalisierungswelle im Bankensektor hat innerhalb der genossenschaftlichen Gruppe zur Einführung einer einheitlichen Datenverarbeitung mit Namen „agree21“ geführt. „Bei der Volksbank in der Hohen Mark fand die Umstellung am 21. September 2019 statt. Für die Kunden sind durch die Umstellung neue Möglichkeiten und Angebote im Zahlungsverkehr verbunden. Die Umstellung war für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank mit einem erheblichen Schulungsaufwand verbunden.
Bei einer Genossenschaftsbank sind wirtschaftlicher Erfolg und Verantwortung für die Region eng miteinander verknüpft. Die Förderung ehrenamtlicher und gemeinnütziger Projekte ist daher eine Selbstverständlichkeit für die Volksbank in der Hohen Mark. Für das Jahr 2019 konnten ehrenamtlichen Projekte mit rd. 90.000,00 Euro unterstützt werden.
Stichwort Verantwortung für die Menschen in der Region: Hierzu hatte die Volksbank im Frühjahr 2019 zusammen mit ihrem Partner Union Investment zur „Erlebnisausstellung Finanzlage“ eingeladen. Die interaktive Ausstellung vermittelte zentrale Aspekte des Geldanlegens auf spielerische Weise und regte die vielen Besucher dazu an, sich mit einer rentablen Geldanlage in Zeiten historisch niedriger Zinsen auseinanderzusetzen.
Neben den digitalen Angeboten – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – setzt die Volksbank weiterhin auf den persönlichen Kontakt mit den Mitgliedern und Kunden in ihren Geschäftsstellen. Um diesen persönlichen Beratungsbedarf noch besser zu bedienen, ist in diesem Jahr der Umbau der Hauptstelle in Groß Reken geplant.

Zieht man den Bilanzstrich unter das Geschäftsjahr, hat die Volksbank in der Hohen Mark 2019 mit ihren 93 Beschäftigten, davon elf Auszubildende, stabile Erträge erwirtschaftet und ein Betriebsergebnis in Vorjahreshöhe erreicht. „Mit Blick auf die Rahmenbedingungen sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir werden der Vertreterversammlung eine Dividende von 7,0 Prozent für unsere über 8.500 Mitglieder vorschlagen. Dass wir trotz deutlich schwierigerer Rahmenbedingungen eine so hohe Dividende auszahlen können, bestätigt unsere strategischen Entscheidungen nach der Fusion“, resümierten die vier Vorstände.
Ihr Ausblick auf das Jahr 2020 ist trotz der bekannten Herausforderungen im Bankenmarkt – anhaltende Niedrigzinsphase, der noch immer weiterwachsende Aufwand durch Regulatorik und Meldepflichten, Digitalisierung und sich veränderndes Kundenverhalten – insgesamt positiv. „Die Volksbank in der Hohen Mark ist grundsolide aufgestellt und in der Region verankert. Schon immer haben wir es verstanden, unser Geschäftsmodell am Mitglieder- und Kundenbedarf auszurichten. Das werden wir weiterhin schaffen und erfolgreich bleiben“, hieß es seitens der vier Vorstände Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski abschließend.

 

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