28.9.2015 Reken (geg). Alles hat seine Zeit und für Pater Varghese ist jetzt die Zeit gekommen zu gehen. Der 44-jährige indische Kaplan wird ab dem 1. Oktober in der St.-Franziskus-Gemeinde im niederrheinischen Uedem wirken.

Am Sonntag feierte er gemeinsam mit der Gemeinde die Eucharistiefeier in der St. Heinrich Kirche, zu der auch die Bannerabordnungen der Vereine präsent waren. Auch Pater Mario kam, um gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Eucharistie zu feiern und ihm „Danke und Tschüss" zu sagen.
„Das wird nun die letzte Abschiedsfeier sein, fortan feiern wir nur noch Begrüßungen", versprach der Pfarrverwalter und Superior des Klosters Maria Veen Dr. Hubert Wendl in seiner Begrüßung. Die übervolle Kirche zeige die Beliebtheit des Paters in der Gemeinde.

















„Unser Leben ist auf einen ständigen Wandel ausgerichtet -ob wir es mögen oder nicht, wir müssen uns dem Wandel stellen", so Pater Varghese, der im Jahr 2000 zum Priester geweiht wurde, in seiner Ansprache, Auch er müsse den Wandel annehmen und nach sieben Jahren schweren Herzens von der Gemeinde Abschied nehmen. Er erinnerte: "Meinen Dienst hier habe ich angetreten ohne schwimmen zu können, ich bin ins kalte Wasser gesprungen" Und: "Ich wäre ertrunken, ohne die vielen helfenden Hände die mich getragen haben".

















Sein Dank richtete sich auch an Pater Mario der ihm Zeit gegeben habe, sich Schritt für Schritt in den pastoralen Dienst einzufinden. „Ich habe hier in Reken Raum bekommen zu wachsen und Selbstvertrauen zu gewinnen", sagte Pater Varghese, der im indischen Bundestaat Kerala beheimatet ist. Wenn er an die Gemeinde denke, dann denke er an die vielen Menschen die ihm die Türen zu den Herzen und Häusern geöffnet haben. „Das hat mir geholfen, mich in der Fremde wohl zu fühlen und anzukommen".

















Zahlreiche Hände musste der indische Pater mit dem sanften Wesen und den freundlichen Augen beim anschließenden Empfang im Pfarrhaus schütteln. Viele guten Wünsche wurden ihm mit auf den Weg gegeben und von Maria Obens auch ein Mittel gegen Heimweh: Rekener Spezial. „Gegen Heimweh hilft ein Gläschen, gegen starkes Heimweh ein Besuch", steht darauf zu lesen. Er erhielt von den Schützen Einladungen zum Traditionsfest und Besuche wurden versprochen.
Pater Varghese Kurian wird am 3. und 4. Oktober in der St. Franziskus Gemeinde in seinen Dienst eingeführt.

Die Fotos
https://reken-erleben.de/index.php/bilder/abschied-von-pater-varghese-fotos-gaby-eggert


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