Von Gaby Eggert
19.5.2016 Maria Veen. Was alles möglich ist, wenn man die heimischen Unternehmen stärkt, das ist am neuen 400 Quadratmeter großen „Elleringgarten", der gesegnet und nun offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde, eindrucksvoll zu sehen.

Aus einem zemolich verwildertem Gelände wurde ein ansehnlicher Nutzgarten, der gleichzeitig auch Raum zum Lernen, für Begegnungen und für Entspannung bietet. „Der Schulgarten ist ein unterschätzter Allrounder mit hohem Entwicklungspotential: Schulgärten können nicht nur fächerübergreifend in den Unterricht eingebunden werden, sondern tragen auch erheblich zur Persönlichkeitsbildung der Lernenden bei", sagte Jochen Heinen, Schulleiter an der Elleringschule, der sich darüber freute, dass sein Kollege Martin Jussen die Federführung des Projektes übernommen hat. Den Namen haben die Schülerinnen und Schüler ausgesucht.
Die Liste der Maria Veener Unternehmen, bei denen sich Heinen im offiziellen Teil der Eröffnungsfeier bedankte, war schon wohl recht lang. Es netzwerkt ordentlich bei diesem Projekt, das war zu spüren. Nicht vergessen bei seiner Aufzählung hat Heinen die zahlreichen Eltern die auch heute noch immer wieder vor Ort wären, um Hand anzulegen. Der Förderverein gehört dazu, die OGS, der Bauhof der Gemeinde, Veronika Wenker, die Näh AG und natürlich der Hausmeister.
„Geplant war der Schulgarten schon länger, doch die Geldspende vom 24 Stunden Lauf mit Rainer Kauczor war dann die Initialzündung", so der Schulleiter, der sich auch bei dem Marathonläufer herzlich bedankte.
Dass es auch außerhalb von Klassenzimmern eine Fülle an Lernmöglichkeiten gibt, beweise das Projekt, hieß es in der Ansprache. Und: "Ein auf dem Schulgelände befindlicher Schulgarten vereinigt alle Vorteile des außerschulischen Lernortes, wie zum Beispiel handlungsorientiertes Lernen mit allen Sinnen, authentisches Lernen an realen Problemen und vieles mehr." Gärtnern in der Schule- das wäre mehr als hacken gießen und dreckige Hände bekommen.
Die Kinder erschließen sich ökologische Zusammenhänge und entwickeln Achtung vor Lebewesen, außerdem bewegen sie sich an der frischen Luft, lernen handwerkliche und gärtnerische Grundfertigkeiten und wenden diese an. Ganz wichtig auch:" Die Projektarbeit stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln. Die Kreativität der Kinder wird gefördert", beschrieb Jochen Heinen die Lernziele, die man braucht um als Erwachsener nachhaltig zu leben und verantwortungsvoll zu handeln. Zudem könne der Schulgarten auch ein Ort der Inklusion und der Integration sein, eine Begegnung zwischen Jung und Alt ermöglichen.
Finanziert wurde der Schulgarten zu gleichen Teilen durch Zuwendungen der Gemeinde Reken als Schulträger, sowie durch den Förderverein der Ellering-Schule und durch die Soende von Rainer Kauczor.
Bürgermeister Manuel Deitert zeigte sich begeistert von dem schmucken Schulgarten und versprach sich um eine direkte Zuwegung zu kümmern. Bisher ist der Schulgarten über den Schulhof zu begehen.
Eingesegnet wurde der Garten von Pfarrer Thomas Hatwig und Pfarrer Dr. Dirk Fleischer.

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Die Fotos:
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